Bereits am 19. März 2026 führt die erste Kunsttagesfahrt mit dem Zug nach Lüneburg.
Zunächst zu Besuch in der KUNSTSAMMLUNG HENNING J. CLAASSEN, die seit 2022 in dem eigens für die Sammlung fertig gestellten kubischen Neubau im Herzen von Lüneburg zu sehen ist.
Die komplette Sammlung umfasst über 500 Werke zeitgenössischer Kunst. Jährlich werden davon ca. 100 wechselnde Werke aus Gemälden, Grafiken und Skulpturen gezeigt.
Lüneburg ist außerdem als die Salzstadt im Norden bekannt. Über 1000 Jahre lang bestimmte das Salz das Leben der Stadt. Es machte sie reich und mächtig. Eine Führung am Nachmittag im Industriedenkmal DEUTSCHES SALZMUSEUM mit Stadtrundgang im historischen Stadtkern wird den Teilnehmenden Wissenswertes, Interessantes, Spannendes und auch Kurioses zum Thema „Salz“ anschaulich vermitteln.
Am 25. Juni 2026 heißt es dann „Weiter Himmel & Klares Licht“ im Künstlerdorf und Seebad Dangast.
Seit den Sommeraufenthalten der Brücke-Künstler Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Max Pechstein zwischen 1907 und 1912 ist Dangast zu einem Begriff in der Kunstgeschichte geworden. Die drei Künstler schufen in Dangast und Umgebung bedeutende Werke des Expressionismus. In der bewusst gesuchten Abgeschiedenheit der nahezu unberührten Natur fanden die Brücke-Maler die geeigneten Motive.
Entlang des Dangaster Kunstpfades kommen die Teilnehmenden an den verschiedensten Kunsttafeln vorbei und haben Gelegenheit für eine Pause im Dangaster Kurhaus.
Im Anschluss geht es weiter zum Franz Radziwill Haus. Der Maler Franz Radziwill lebte dort bis zu seinem Tod 1983. Sein Haus in der Sielstraße ist heute ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, das jährlich wechselnde Ausstellungen bietet.
